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Liga erneut Futsal-Kreismeister

TuS Rotenhof und SG NieBar gewinnen Kreismeisterschaften im Futsal 2026

Beim Männerturnier der Kreismeisterschaft im Futsal waren vor allem die Halbfinals extrem spannend und umkämpft. Außenseiter Brekendorfer TSV bezwang den MTSV Hohenwestedt. Bei den Frauen verhinderte die SG NieBar die Titelverteidigung des TSV Vineta Audorf.

Der Seriensieger hat wieder zugeschlagen. Auch im Jahr 2026 heißt der Gewinner der Futsal-Kreismeisterschaften bei den Männern TuS Rotenhof. Im Endspiel besiegte der Fußball-Oberligist das Überraschungsteam des Turnieres, den Brekendorfer TSV aus der Kreisliga, mit 3:0. Einen Tag später folgte vor ebenfalls guter Kulisse das Frauen-Turnier. Auch hier stand mit dem TSV Vineta Audorf der Abo-Sieger erneut im Finale – musste sich 2026 aber der SG NieBar geschlagen geben.

Schon in den beiden Vorrundengruppen zeigte sich, dass die höherklassigen Teams aus der Ober- und Landesliga auch in der Halle zu den Favoriten zählen. In der Gruppe A war der MTSV Hohenwestedt vier Spiele dominant und blieb bei allen Siegen ohne Gegentor. Damit stand schon vor dem letzten Spiel der Gruppe fest, dass der MTSV als Erster ins Halbfinale einziehen würde. Doch wer würde als Zweiter ins Semifinale folgen? Die Karten standen gut für den Barkelsbyer SV, der zehn Punkte aus seinen fünf Spielen gesammelt hatte. Doch der ESV konnte eben noch vorbeiziehen, dafür war aber ein Sieg gegen Hohenwestedt nötig – den es mit einem knappen und viel umjubelten 1:0 für die Schwarz-Weißen dann auch gab.

Brekendorfer TSV wird hinter Ausnahmeteam Rotenhof Gruppenzweiter
In der Gruppe B marschierte Rotenhof unangefochten und mit einem Torverhältnis von 18:1 durch die Vorrunde. „Man merkt den Jungs einfach an, dass sie richtig Bock auf dieses Turnier haben. Wenn sie auf der Platte stehen, haben sie so eine Freude und Leichtigkeit, zu zocken – das ist schon toll“, lobte TuS-Trainer Henning Knuth. Platz zwei sicherte sich der Brekendorfer TSV, der bis auf das 0:4 gegen den Primus aus Rotenhof ungeschlagen blieb und sich mit zehn Punkten vor dem ebenfalls gut aufspielenden TSV Kosel das Halbfinalticket sicherte.

Und in beiden Halbfinalspielen ging es richtig eng und umkämpft zu. Erst besiegte der Brekendorfer TSV die Hohenwestedter nach Neunmeterschießen. Dann begegneten sich der ESV und Rotenhof auf Augenhöhe. Auch hier stand es nach dem Ende der regulären Spielzeit 1:1 und das Entscheidungsschießen musste über den Finaleinzug entscheiden. Hier war der junge TuS-Keeper Ennio Krause in seinem ersten Herrenjahr als 18-Jähriger zur Stelle, als er gebraucht wurde. „Das Halbfinale war richtig eng und hätte auch anders ausgehen können“, sah auch Knuth im ESV einen gleichwertigen Gegner.

Der Titel vor eigenem Publikum war für das ESV-Team nun nicht mehr möglich, und im kleinen Finale um Platz drei gab es mit dem 0:3 gegen den MTSV Hohenwestedt die nächste kleine Enttäuschung.

Das Endspiel war dann auf dem Papier zwar mit 3:0 wieder eine klare Angelegenheit für den Favoriten, doch der BTSV hatte durchaus seine Chancen. Beim Stand von 0:0 traf Paul Hansen für seine Brekendorfer nur die Latte. „Pech, wenn so ein Ball mal reingeht, bin ich gespannt, wie es weiterläuft“, sagte Brekendorfs Trainer Thomas Jochimsen. Am Ende spielte Rotenhof seine Klasse und Cleverness aus.
Enttäuschung war beim Kreisligisten aber nicht angesagt. „Ich finde es toll für meine Mannschaft, dass sie vor so einer Kulisse bewiesen hat, was sie draufhat. Das ist nämlich eine ganze Menge. Ich bin mir sicher, dass wir davon etwas Positives mit in die Vorbereitung auf die Rückrunde mitnehmen können“, so Jochimsen.

TuS Rotenhof profitiert von Super-Frühstück von Betreuer Frank Trede
Beim TuS Rotenhof steht nun erneut der Auftritt bei der LM am Samstag, 31. Januar, an. „Auch da wollen wir wieder unsere Zocker-Mentalität auf die Platte bekommen“, sagte Henning Knuth. Er würde sich wahrscheinlich freuen, wenn sein Team dann wieder so ein perfektes Frühstück von Betreuer Frank Trede serviert bekäme wie bei der Kreismeisterschaft. „Frank war schon um 7.45 Uhr an der Halle und hat alles vorbereitet. Vielleicht war das auch ein Grund für unseren Erfolg“, sagt Knuth schmunzelnd.

Beim Frauen-Turnier am Sonntag zog mit dem TSV Vineta Audorf ebenfalls der Titelverteidiger aus dem Vorjahr ins Endspiel ein. Hier war dann aber gegen die SG NieBar Endstation. Beim zwischenzeitlichen 1:2 aus Audorfer Sicht kam noch einmal kurz Hoffnung auf, doch Juliana Kabuth, die am Tag der Kreismeisterschaften ihren 27. Geburtstag feierte, wischte mit dem letzten Treffer des Turnieres zum 3:1 alle Zweifel beiseite. „Das war für uns ein schöner Tag“, sagt Geburtstagskind Kabuth, die sich und ihre Teamkolleginnen nicht nur mit einem Kuchen, sondern auch mit acht Turniertoren beschenkte. „Wir haben uns sehr über den Sieg gefreut, denn Audorf ist ein Gegner, gegen den man nur sehr ungern spielt. Ich glaube, wenn man nur einen Gegentreffer im gesamten Turnier bekommt, ist der Sieg verdient“, so Kabuth.

Im Spiel um Platz drei hatte sich vor dem Endspiel die SG Neudorf-Bornstein/Osdorf mit 3:1 gegen die SG RieWa durchgesetzt.

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